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Caio Ibelli und Leila Hurst gewinnen den World Junior Titel |
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| Samstag, den 28. Januar 2012 um 12:05 Uhr |
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Caio Ibelli (BRA) und Leila Hurst (HAW) konnten sich bei den Billabong World Junior Championships behaupten und sind somit Titelträger der World Junior Tour 2011.
Und es ist nicht irgendein Turnier: Viele namenhafte Surfer wie Adriano De Souza, Joel Parkinson, Andy Irons, Jessi Miley-Dyer und Sally Fitzgibbons haben den Contest gewonnen und sind später auf der Karriereleiter weiter nach oben geklettert.
Leila Hurst (HAW) und Caio Ibelli (BRA), Gewinner des ASP World Junior Champions Titels. Credit: ASP/Kirstin
Die Saison 2011 der ASP World Junior Tour ist nun mit dem letzten Contest, den Billabong World Junior Championships in Australien, beendet. Hier ging es nicht nur um einen Contestsieg, sondern auch darum, wer am Ende der Tour die meisten Punkte einstreichen konnte und somit den begehrten Weltmeistertitel einheimsen durfte. Viele kamen dafür nicht mehr in Frage, aber das machte die Sache nicht weniger spannend...
Bei den Männern bestaunen die Zuschauer im Viertelfinale des Titelrennens um die World Junior Krone das Ausscheiden der Top-Favoriten Jack Freestone (er verlor gegen Medi Veminardi) und Ian Gouveia (er verlor gegen Wade Carmichael). Wade Carmichael, der erst kurz zuvor durch den Sieg bei den VonZipper Trials eine Wildcard für den Contest ergatterte, entwickelte sich während des Turniers zum Favoritenschreck - eine kleine Sensation.
Erstmals wurde der Juniorentitel bei den Jungs durch einen so genannten Surf-Off entschieden. Der Australier Garrett Parkes hatte in der Gesamtwertung nach den drei Events der Serie die identische Punktzahl wie der Brasilianer Ibelli. Durch eine Änderung im Regelwerk musste nun ein zusätzlicher 30-minütiger Heat zwischen den beiden die Entscheidung bringen.
Caio Ibelli startete im Heat mit kleinen Punkten und man merkte, dass es um etwas sehr großes ging. Garret Parkes dagegen blühte gleich am Anfang des Heats auf und fuhr einige gute Wellen mit hohen Punktzahlen ein. Aber dann fand auch Ibelli eine ewig lang laufende Welle, die er (unter anderem) mit einem gestandenen air-reverse bearbeitete und damit eine Punktezahl von 8,67 (von 10) einfuhr. Er übernahm damit die Führung und setzte Parkes unter Druck. Parkes hatte dann aber noch eine Last-Minute-Chance: Er benötigte für den Sieg eine 7,58 Punkte-Welle und die Chance wurde ihm auch geboten, nur leider stürzte er kurz nach einem Air-Reverse-Versuch und überließ somit Ibelli den Titel.
Wade Carmichael (AUS) und Nathan Carvalho (HAW) waren perfekt aufeinander abgestimmt und lieferten ein spannendes Finale bei den Billabong World Junior Championships, das man so schnell nicht vergessen wird. Als die Uhr die letzten Sekunden herunterzählte, brauchte Carmichael eine mid-range-score. Er nahm sich eine kleinere Welle und machte einen der größten fins-free turns dieses Events. Die Sirene ertönte und beide Surfer glitten in das Lineup um auf die Bewertung zu warten. Für Carmichael zählten in dem 30-minütigen Finale nur zwei Wellen. Aber das alles war ausreichend, obwohl er die ganze Zeit hinten lag.
Bilder vom Finaltag Credtit: ASP/Kirstin
Alle Highlights vom Contest könnt Ihr Euch unter folgenden Link anschauen: www.billabongpro.com
Ergebnisse:
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