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Andy Irons gewinnt den Billabong Pro Tahiti

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Montag, den 06. September 2010 um 21:23 Uhr
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Der Champion ist wieder da! Der Hawaiianer Andy Irons gewinnt den Billabong Pro Tahiti und meldet sich damit nach einem Sabbat-Jahr 2009 und einigen bisher lediglich durchschnittlichen Ergbenissen in der laufenden Saison endgültig in der Weltspitze zurück

 

Andy Irons

 

 

Irons musste am letzten Wettkampftag des Contests bei ca. 1,5 bis 2m Wellen in Teahupoo insgesamt vier Runden bestreiten. Der dreimalige Weltmeister (2002, 2003  und 2004) besiegte in Runde 4 den amtierenden World Champion Mick Fanning (AUS), im Viertelfinale den herausragenden Rookie Patrick Gudauskas (USA), im Halbfinale Kelly Slater (USA) und setzte sich im Finale schließlich gegen den Amerikaner C.J.Hobgood durch. Der 32-jährige Irons holte damit seinen insgesamt 20. Erfolg bei einem WCT Event und seinen ersten Sieg seit 2007.


"Ich habs geschafft", sagte Irons nach seiner Ehrenrunde im Channel von Teahupoo. "Ich surfe, weil ich es liebe zu gewinnen. Ich mag dieses Gefühl. Jetzt bin ich endgültig zurück, und ich danke der ASP, dass sie mir eine Wildcard für dieses Saison gegeben hat. Es war mein Traum nach meiner Auszeit wieder auf Tour zu gehen und wenigstens einmal zu gewinnen und genau das habe ich heute erreicht. Hier in Tahiti zu gewinnen ist zudem etwas Besonderes für mich, da es mit Abstand die Welle ist, die ich am liebsten surfe."


Mit diesem Sieg verbessert sich Irons von Platz 18 auf Platz Nummer 7 im Rennen um die WM-Krone der ASP-Tour 2010.

 

Trotz seiner Halbfinalniederlage gegen Andy Irons, bewies der neunmalige Weltmeister Kelly Slater erneut seine Ausnahmestellung als Wellenreiter. Im Viertelfinale gegen den Australier Adrian Buchan erzielte Slater den einzigen perfekten 10-Punkte Ritt des gesamten Contest. Nach einem späten Take-Off auf einer der größten Wellen des Tages, fiel Slater geradezu auf sein Brett, konnte nur mit Mühe die Balance halten, um schließlich Augenblicke später aus der Tube geschossen zu kommen, in der er komplett verschwunden war. Mit seinem dritten Platz beim Billabong Pro Tahiti rückt Slater in der Gesamtwertung auf Platz 2 vor und damit bis auf wenige Punkte an den momentan führenden Südafrikaner Jordy Smith heran. Der 38-jährige Slater wird beim nächsten Contest in Kalifornien versuchen mit einem guten Ergebnis seinem 10. WM-Titel noch ein Stück näher zu kommen.

 

Die beiden verbliebenen europäischen Surfer am letzten Contesttag, Tiago Pires (PRT) und Jeremy Flores (FRA), konnten beiden mit ihrem besten Ergebnis des Jahres den Event beenden. Der Portugiese Pires unterlag dem späteren Finalisten C.J. Hobgood im Viertelfinale, dem sich auch Flores eine Runde später im Halbfinle geschlagen geben musste.

 

Der Billabong Pro Tahiti ist der fünfte von insgesamt zehn Events im Rahmen der Weltmeisterschaftstour (ASP Men's World Tour) im Wellenreiten.

 

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BILLABONG PRO TAHITI FINALE:
1 – Andy Irons (HAW) 14.67
2 – C.J. Hobgood (USA) 8.33


BILLABONG PRO TAHITI HALBFINALE:
SF 1: C.J. Hobgood (USA) 15.00 def. Jeremy Flores (FRA) 12.93
SF 2: Andy Irons (HAW) 13.57 def. Kelly Slater (USA) 10.26


BILLABONG PRO TAHITI VIERTELFINALE:
QF 1: C.J. Hobgood (USA) 14.53 def. Tiago Pires (PRT) 6.23
QF 2: Jeremy Flores (FRA) 11.80 def. Fredrick Patacchia (HAW) 11.33
QF 3: Kelly Slater (USA) 18.67 def. Adrian Buchan (AUS) 12.77
QF 4: Andy Irons (HAW) 16.44 def. Patrick Gudauskas (USA) 11.00


BILLABONG PRO TAHITI ROUND 4:
Heat 1: C.J. Hobgood (USA) 13.50 def. Dane Reynolds (USA) 9.67
Heat 2: Tiago Pires (PRT) 14.83 def. Adriano de Souza (BRA) 12.83
Heat 3: Fredrick Patacchia (HAW) 10.00 def. Owen Wright (AUS) 1.10
Heat 4: Jeremy Flores (FRA) 10.00 def. Manoa Drollet (PYF) 5.37
Heat 5: Kelly Slater (USA) 17.70 def. Adam Melling (AUS) 8.43
Heat 6: Adrian Buchan (AUS) 16.67 def. Michel Bourez (PYF) 8.83
Heat 7: Andy Irons (HAW) 14.17 def. Mick Fanning (AUS) 14.07
Heat 8: Patrick Gudauskas (USA) 17.00 def. Damien Hobgood (USA) 13.66


ASP DERZEITIGES RANKING (TOP 5 /After Billabong Pro Tahiti)
1 – Jordy Smith (ZAF) 30,250 pts
2 – Kelly Slater (USA) 30,000 pts
3 – Taj Burrow (AUS) 25,250 pts
4 – Dane Reynolds (USA) 23,750 pts
5 – Adriano de Souza (BRA) 23,250 pts 

 

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